Weniger als 6 Stunden Schlaf an verhärteten Arterien

Weniger als sechs Stunden zu schlafen oder mehrmals in der Nacht aufzuwachen, ist mit einem erhöhten Risiko für asymptomatische Atherosklerose verbunden, die die Arterien lautlos verhärtet und verengt, warnt eine Studie. Lesen Sie auch – Schlafen Sie nachts gut: Wach zu bleiben kann Ihren Blutdruck erhöhen

“Wenn nachts nicht genügend Schlaf und Unruhe herrscht, sollten Risikofaktoren für die Blockierung oder Verengung der Arterien in Betracht gezogen werden”, sagte der Studienautor Fernando Dominguez vom spanischen Nationalen Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung (CNIC) in Madrid. Sie wurden nach dem Anteil des fragmentierten Schlafes in fünf Gruppen eingeteilt, und vier Gruppen mit durchschnittlichen Schlafstunden pro Nacht – weniger als sechs (sehr kurz), sechs bis sieben (kurz), sieben bis acht (die Referenz) und mehr als acht (lang). Lesen Sie auch – Expertentipps für die Auswahl des richtigen Kissens für einen ruhigen Schlaf

Atherosklerose, die Verengung der Arterien aufgrund von Plaquebildung an den Arterienwänden, wurde in Bein- und Halsarterien mit dreidimensionalem Ultraschall untersucht. Lesen Sie auch – Nehmen Sie im Schlaf ab: 5 Möglichkeiten, wie Sie durch Ihre Schlummerzeit schlank bleiben

Das Durchschnittsalter der Teilnehmer betrug 46 Jahre und 63 Prozent waren Männer.

Die Forscher fanden heraus, dass diejenigen im höchsten Quintil des fragmentierten Schlafes mit größerer Wahrscheinlichkeit mehrere Arterienabschnitte mit Atherosklerose aufweisen als diejenigen im niedrigsten Quintil.

“Studien sind erforderlich, um herauszufinden, ob ein guter und langer Schlaf diesen Effekt auf die Arterien verhindern oder umkehren kann”, sagte Dominguez.

“In der Zwischenzeit erscheint es sinnvoll, Maßnahmen zu ergreifen, um gut zu schlafen – beispielsweise einen körperlich aktiven Lebensstil zu haben und Kaffee und fetthaltige Lebensmittel vor dem Schlafengehen zu meiden”, fügte Dominguez hinzu.

Die Forschung zeigte auch, dass Menschen mit kurzem oder gestörtem Schlaf auch häufiger an einem metabolischen Syndrom leiden, das sich auf die Kombination von Diabetes, Bluthochdruck und Fettleibigkeit bezieht und einen ungesunden Lebensstil darstellt.

Quelle: IANS

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Veröffentlicht: 27. August 2018 19:09 | Aktualisiert: 27. August 2018, 19:11 Uhr