calorie intake

Ihre Kalorienaufnahme wird nicht durch Gene bestimmt, zeigt Studie

Eine neue Studie hat ergeben, dass es keine eindeutigen Belege für die Auswirkung genetischer Faktoren auf den Verbrauch von Gesamtkalorien, Kohlenhydraten und Fetten gibt. Lesen Sie auch – Health Tech: Die besten Diabetes-Apps des Jahres 2020

Laut den Forschern der Technischen Universität München (TUM) muss die Zweckmäßigkeit genbasierter Ernährungsempfehlungen noch nachgewiesen werden. Lesen Sie auch – Tricks zur Gewichtsreduktion: Putzen Sie Ihre Zähne häufig

Übergewicht und Fettleibigkeit sind zu einem globalen Gesundheitsproblem geworden. Eine große Anzahl von Erwachsenen ist übergewichtig, was hauptsächlich auf den modernen Lebensstil zurückzuführen ist, der durch geringe körperliche Aktivität und die Aufnahme kalorienreicher Lebensmittel gekennzeichnet ist. Lesen Sie auch – Sirtfood Diät: Was es ist und wie es beim Abnehmen hilft

Auch genetische Faktoren spielen beim Auftreten von Fettleibigkeit eine Rolle. Bisher wurden rund hundert Gene (Loci) identifiziert, die mit dem Body Mass Index (BMI) zusammenhängen. Die Funktionsweise dieser Gene sowie die dahinter stehenden biologischen Mechanismen sind jedoch noch weitgehend unbekannt.

„In allen Studien sind wir am häufigsten auf das mit Fettmasse und Fettleibigkeit (FTO) assoziierte Gen sowie auf das Melanocortin-4-Rezeptor-Gen (MC4R) gestoßen. Es gibt Hinweise auf eine Beziehung zwischen diesen beiden Genen und der Gesamtenergiezufuhr “, erklärte die Forscherin Christina Holzapfel.

Die Studie kam daher zu dem Schluss, dass es keine Hinweise darauf gibt, dass bestimmte genetische Faktoren mit der Gesamtaufnahme von Kalorien, Kohlenhydraten und Fett zusammenhängen. (ANI)

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Bildquelle: Shutterstock

Veröffentlicht: 23. Juli 2018 20:15 Uhr | Aktualisiert: 23. Juli 2018, 20:16 Uhr