Eine andere Pandemie, die viel schlimmer ist als COVID-19, lauert in Hühnerfarmen, warnt ein Wissenschaftler

Eine andere Pandemie, die viel schlimmer ist als COVID-19, lauert in Hühnerfarmen, warnt ein Wissenschaftler

Die tödliche COVID-19-Krankheit, an der bisher mehr als 3,62.000 Menschen starben, gilt als eine der schlimmsten Pandemien der Welt. Aber die wahre Pest steht noch bevor und wenn sie passiert, könnte sie die Hälfte der Weltbevölkerung auslöschen, hat ein Wissenschaftler gewarnt. Lesen Sie auch – Delhi Gesundheitspersonal leidet nach dem COVID-19-Impfstoff unter einer leichten Reaktion: Was Sie erwarten sollten

Dr. Michael Greger, der Autor des Bestsellers “How Not To Die”, behauptet, dass Hühner die Ursache für die nächste tödliche Pandemie und die schlimmste sein könnten. Ihm zufolge könnte ein apokalyptisches Virus aus Hühnerfarmen zu einer gefährlicheren Pandemie führen als COVID-19 und die Hälfte der Weltbevölkerung auslöschen. Lesen Sie auch – Schneller Bluttest sagt COVID-19-Patienten mit hohem Risiko für schwere Erkrankungen voraus: Studie

In seinem neuen Buch “Wie man eine Pandemie überlebt” warnt Dr. Greger, dass “solange es Geflügel gibt, wird es Pandemien geben”. Dr. Greger ist Veganer und ein starker Befürworter einer pflanzlichen Ernährung. Er hat jahrelang gegen die Verwendung tierischer Produkte gekämpft. Der Wissenschaftler befürchtet, dass die enge Verbindung des Menschen mit Tieren zu der schlimmsten Art von Epidemie führen könnte. An dieser Stelle sei erwähnt, dass das neuartige Coronavirus vermutlich auch von Fledermäusen auf Menschen gesprungen ist. Lesen Sie auch die Impfstoffplattform, die dazu beitragen kann, zukünftige Coronavirus-Pandemien zu verhindern

Hühnerfarmen könnten eine weitere Pandemie beherbergen

Dr. Greger sagt voraus, dass Hühnerfarmen eine weitere tödliche Pandemie beherbergen könnten, die uns fast auslöschen könnte.

Die H5NI-Vogelgrippe, die 1997 in Hongkong, China, auftrat, führte dazu, dass Millionen von Hühnern getötet wurden, um das Virus zu beseitigen. Die Ausbrüche ereigneten sich jedoch zwischen 2003 und 2009 außerhalb Chinas erneut, was darauf hinweist, dass das Virus nie vollständig beseitigt wurde und möglicherweise erneut ein Ausbruch auftritt.

Um einen weiteren Ausbruch zu verhindern, schlägt Dr. Greger vor, die Art und Weise, wie Hühner gezüchtet werden, zu ändern. In Massenfarmen werden Hühner auf so engem Raum gehalten, dass sie nicht einmal mit den Flügeln schlagen können, betont Dr. Greger. Er sagt, dass der hohe Ammoniakspiegel aus ihrem Kot ein Rezept für Krankheiten ist.

Der Wissenschaftler schlägt eine Lösung für dieses Problem vor und sagt, wir sollten die Massenproduktion von Hühnern stoppen. Er schlägt vor, kleinere Herden in weniger überfüllten Räumen mit Zugang im Freien, besserer Hygiene und ohne den Einsatz menschlicher Virostatika aufzuziehen. Es ist auch notwendig, die unnatürliche Eiproduktion und die Zuchtpraxis zu beenden, sagt Dr. Greger.

Die COVID-19-Pandemie ging von Fledermäusen aus

Es wird allgemein angenommen, dass die COVID-19-Infektion Ende 2019 in der chinesischen Stadt Wuhan entstanden ist. Obwohl die Wissenschaftler über einige Aspekte der COVID-19-Entstehungsgeschichte noch nicht klar sind, sind viele der Meinung, dass das Virus von einem Tier am Huanan Fischmarkt in Wuhan.

Einige Theorien legen nahe, dass das COVID-19-Virus von Fledermäusen stammt und zuerst ein Zwischentier passiert, bevor es Menschen infiziert. Es wird auch angenommen, dass das Coronavirus, das 2002 zum Ausbruch der SARs führte, dieselbe Übertragungsart aufweist. Wissenschaftler glaubten, dass SARs Coronavirus von Hufeisenfledermäusen stammte und sich dann auf katzenartige Zibeten ausbreitete, bevor sie Menschen infizierten.

Für COVID-19 wird angenommen, dass Pangolin ein Zwischenwirt zwischen Fledermäusen und Menschen ist. Pangolin ist laut der Internationalen Union für Naturschutz das am illegalesten gehandelte Säugetier, das für sein Fleisch geschätzt wird und medizinische Eigenschaften beansprucht.

Veröffentlicht: 31. Mai 2020, 11:21 Uhr