Die Theorie der Selbstmedikation der Sucht

Die 11 offiziellen Suchtkriterien

Die Theorie der Selbstmedikationssucht basiert auf der Idee, dass Menschen Substanzen wie Alkohol und Drogen oder die Auswirkungen anderer Suchtverhalten wie Essen oder Spielen verwenden, um zugrunde liegende Probleme zu kompensieren, die nicht angesprochen wurden. angemessen. Die Selbstmedikationstheorie bezieht sich im Allgemeinen auf Substanzstörungen, kann aber auch auf substanzfreie oder Verhaltensabhängigkeiten angewendet werden.

Die Selbstmedikationshypothese

Die Selbstmedikationshypothese tauchte in den 1970er Jahren in medizinischen Fachzeitschriften auf, als Ärzte bemerkten, dass Heroinsüchtige das Medikament zur Bewältigung von Problemen wie Stress und Einsamkeit verwendeten. Dies führte zu der Idee, dass sich der Drogenkonsum als Mittel zur Bewältigung von Stress entwickelt, wenn keine angemessenen Lösungen und sinnvollen sozialen Beziehungen vorhanden sind.

Die Theorie gewann an Dynamik, als erkannt wurde, dass viele verschreibungspflichtige Medikamente für legitime Krankheiten Freizeitmedikamenten ähnlich sind. Es wurde durch die wachsende Anerkennung in der medizinischen Gemeinschaft weiter populär gemacht, dass Marihuana, das seit vielen Jahren als reine Freizeitdroge angesehen wird, viele medizinische Eigenschaften hat. Die Theorie besagt, dass verschreibungspflichtige Medikamente für einige Erkrankungen wie chronische Schmerzen unzureichend oder problematisch sein können, sodass Marihuana-Konsumenten, die unter chronischen Schmerzen leiden, sich einfach selbst behandeln. Dies hat dazu geführt, dass medizinisches Marihuana an einigen Stellen für die Behandlung bestimmter Erkrankungen verschreibungspflichtig ist.

Antworten

Die Selbstmedikationstheorie wird bei Suchtkranken und den Fachleuten, die sie behandeln, immer beliebter. Während einige, die eine harte Linie in Bezug auf Sucht verfolgen, glauben, dass die Selbstmedikationstheorie eine Entschuldigung für unverantwortliches Verhalten ist, finden viele Mediziner den Übergang von Menschen zu Substanzen und Verhaltensweisen, denen sie abhängig und berauschend sind. Dadurch werden die Probleme besser beherrschbar. Verschreibungspflichtige Medikamente, die das zugrunde liegende Problem direkt angehen. Beispielsweise kann eine Depression häufig erfolgreich mit Antidepressiva behandelt werden, wodurch der Betroffene von der Suche nach emotionalem Trost in seiner Sucht befreit wird.

Die Theorie ist mitfühlend gegenüber Menschen mit Sucht, insbesondere gegenüber illegalen Drogenkonsumenten. Er präsentiert sie nicht als willensschwache, sondern als kreative Problemlöser, die versuchen, die Lücke zu füllen, die durch begrenzte medizinische Möglichkeiten entstanden ist.

Die Theorie der Selbstmedikation ist auch für den therapeutischen Prozess nützlich, da sie einen klaren Ausweg aus der Sucht bietet, der Fachleute mit Menschen verbindet, die gegen Sucht kämpfen. Sie haben das gemeinsame Ziel, das zugrunde liegende Problem richtig zu behandeln, und können zusammenarbeiten, um es zu erreichen.

Einige argumentieren jedoch, dass die Theorie illegale Drogenkonsumenten von der Verantwortung für ihre Probleme entbinden könnte. Eine andere Position, die gegen die Theorie der Selbstmedikation eingenommen wird, ist die, dass die Theorie den Gebrauch von Drogen und Medikamenten im Allgemeinen legitimiert, um emotionale Probleme zu lösen, indem sie argumentiert, dass Menschen mit Sucht sich selbst behandeln. Viele Menschen, die den Entzugsprozess durchlaufen haben, sind der Meinung, dass jeder Konsum von Drogen, einschließlich Medikamenten, es Menschen ermöglicht, psychische Probleme zu vermeiden und die Verweigerung zu verstärken.

Gleichzeitig verstärkt die Theorie der Selbstmedikation das Krankheitsmodell der Sucht. Sie laufen Gefahr, das komplexe Problem der Sucht, das viele psychologische und soziale Faktoren mit sich bringt, auf die reine Physiologie zu vereinfachen.

Die Zukunft der Selbstmedikationstheorie.

Immer mehr Menschen machen ihre Sucht öffentlich. Sucht und ihre Behandlung werden nicht mehr unter den Teppich gekehrt, und diese Themen sind sogar Gegenstand von Reality-Shows wie “Intervention” geworden. Viele Prominente und sogar Politiker haben in der Vergangenheit den Drogenkonsum zugegeben.

Mit mehr sozialem Wandel und Offenheit gegenüber Drogenkonsum und Sucht wird die Gesellschaft mitfühlender gegenüber Menschen mit Sucht. Die Bewegung zur Legalisierung von Drogen und die Bewegung für medizinisches Marihuana, die immer häufiger werden, unterstützen die Theorie der Selbstmedikation. Die Theorie wird wahrscheinlich eine wichtige Rolle in aktuellen und zukünftigen Suchtkonzepten spielen.