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Achtung: COVID-19 kann Sie einem Risiko für antibiotikaresistente bakterielle Infektionen aussetzen

COVID-19

Die COVID-19-Pandemie hat die Angehörigen der Gesundheitsberufe vor neue Herausforderungen gestellt. Experten versuchen, die vielen Komplikationen und Symptome dieser tödlichen Ansteckung zu bewältigen. Gleichzeitig versuchen Wissenschaftler verzweifelt, einen Impfstoff gegen die hoch ansteckenden Krankheiten zu entwickeln, der sich in kürzester Zeit in eine globale Gesundheitskrise verwandelt hat. Aber bis jetzt, obwohl es viele hoffnungsvolle Hinweise gab, wurde noch keine Heilung gefunden. Die meisten Ärzte sind hier blind und probieren verschiedene Behandlungskombinationen aus, die den Patienten helfen können. Aber all dies kann nur zu einer weiteren medizinischen Krise führen. Mediziner werden angesichts der COVID-19-Pandemie langsam auf die Gefahren einer Antibiotikaresistenz aufmerksam. Lesen Sie auch – Die Rolle der künstlichen Intelligenz bei der aktuellen COVID-19-Pandemie

Antibiotikaresistenz ist heutzutage ein echtes Problem auf der Welt und betrifft viele Patienten mit bakteriellen Infektionen. Die meisten Superbugs werden durch Antibiotika abgetötet, aber einige von ihnen haben eine Resistenz gegen Antibiotika entwickelt. Der wahllose Einsatz von Antibiotika ist häufig der Grund dafür. Krankenhäuser sind Brutstätten für diese sogenannten Superbugs und viele Menschen erkranken nach dem Krankenhausaufenthalt an diesen Infektionen. Lesen Sie auch – COVID-19 Live-Updates: Fälle in Indien steigen auf 2.16.919, da die Zahl der Todesopfer 6.075 erreicht

Gefahr einer bakteriellen Infektion bei COVID-19

Wenn Sie bereits an einer Virusinfektion leiden, besteht möglicherweise auch ein höheres Risiko für eine bakterielle Infektion. COVID-19, verursacht durch eine neue Variante des Coronavirus, ist eine Infektion, die das Risiko einer sekundären bakteriellen Infektion erhöhen kann. Nach Angaben der Zentren für die Kontrolle und Prävention von Krankheiten waren 29 bis 55 Prozent der Todesfälle bei der H1N1-Influenzapandemie 2009 auf eine sekundäre bakterielle Infektion zurückzuführen. Dies geschieht, weil Ihre Immunität auch nach einer Virusinfektion beeinträchtigt ist. In einem solchen Szenario ist es für komplexe und schwer zu behandelnde Bakterien sehr einfach, in Ihren Körper einzudringen. Lesen Sie auch – Tragen Sie eine Gesichtsmaske beim Sex inmitten einer COVID-19-Pandemie: Ein paar andere Tipps, um auf Nummer sicher zu gehen

Nach einigen Studien kann eine signifikante Anzahl von Patienten, die positiv auf das neuartige Coronavirus getestet wurden und dafür ins Krankenhaus eingeliefert werden, eine bakterielle Infektion bekommen. Experten sagen, dass, obwohl die genauen Zahlen nicht bekannt sind, bis zu 50 Prozent dieser Patienten ihren Infektionen erlegen sein könnten. In den meisten Fällen hat die Antibiotikaresistenz möglicherweise eine große Rolle gespielt.

Sekundärinfektionen bei COVID-19-Patienten

Viele COVID-19-Patienten in Krankenhäusern bekommen Sekundärinfektionen. Experten befürchten, dass multiresistente Bakterien zu den Keimen gehören, die diese Sekundärinfektionen verursachen. Dies hat einen direkten Einfluss auf die Mortalität der Patienten. Tatsächlich zeigen Daten aus Wuhan, China, dass fast die Hälfte aller verstorbenen COVID-19-Patienten auch an einer Sekundärinfektion litt. Experten sagen, dass antibiotikaresistente Bakterien bei der aktuellen Pandemie möglicherweise mehr Todesfälle verursacht haben als das Virus selbst.

Darüber hinaus kann die Krise der Antibiotikaresistenz durch den weit verbreiteten Einsatz von Antibiotika bei COVID-19-Patienten weiter verschärft werden, da mehr als 90 Prozent der COVID-19-Patienten auch eine antibakterielle Behandlung erhalten. Diese Zunahme des Einsatzes von Antibiotika kann einen starken selektiven Druck auf Bakterien ausüben, um Resistenzen zu entwickeln. Experten befürchten, dass dies auch nach Abklingen der Pandemie zu einem Anstieg der Inzidenz arzneimittelresistenter Infektionen führen könnte.

Veröffentlicht: 9. Mai 2020, 11:18 Uhr | Aktualisiert: 9. Mai 2020, 11:28 Uhr