Informationen zur Objektbeständigkeit

Warum lieben Babys Spiele wie Peekaboo und Verstecken? Wenn sie etwa 7 bis 8 Monate alt sind, beginnen sie ein wichtiges Konzept zu verstehen: das der Objektbeständigkeit, dh das Bewusstsein, dass Lieblingsspielzeug, Menschen und andere Dinge auch dann noch existieren, wenn sie außer Sichtweite sind. Bevor sie diesen Entwicklungsmeilenstein erreichen, denken sie, dass ihr Teddybär oder ihre Decke endgültig verschwunden sind, wenn sie nicht sichtbar sind.

Dies ist auch der Grund, warum Babys in diesem Alter gerne Objekte finden, die teilweise unsichtbar sind – "Ist das mein Rasseln hinter Ihrem Rücken?" Solche Versteckspiele helfen dabei, das sich schnell entwickelnde Gehirn zu stärken.

Objektbeständigkeit ist auch der Grund, warum Babys in diesem Alter fremde Angst und Trennungsangst zeigen. Jetzt wissen sie, dass Mama, wenn sie das Zimmer oder das Haus verlässt, nicht für immer weg ist – und sie wollen sie jetzt zurück!

Objektbeständigkeit ist eine kognitive Fähigkeit, die sich bei Babys kurz nach der Objekterkennung entwickelt. Dann können Säuglinge vertraute Objekte wie ein Lieblingsbuch, ein Stofftier oder ein Spielzeug erkennen. Babys lernen die Objekterkennung, wenn sie ungefähr 3 Monate alt sind, nachdem sie die Gesichter ihrer Eltern und anderer primärer Betreuer im Alter von ungefähr 2 Monaten identifiziert haben. Babys können Gesichter früher erkennen als jedes andere Objekt oder Muster.

Interessanterweise entwickelt sich die Idee der Selbsterkennung jedoch viel später, etwa nach 12 Monaten. Obwohl ein Kind andere vertraute Objekte und Personen früher identifizieren kann, dauert es viel länger, bis dieses Kind ein Bild von sich selbst sieht und erkennt, dass es es ist.

Ermutigen Sie diese neue Fähigkeit der Objektbeständigkeit, indem Sie häufig Peekaboo- und Versteckspiele spielen. Ihr Baby liebt sie nicht nur, sie sind auch gut für ihre kognitive Entwicklung. Und sie können sie schließlich auch dazu bringen zu verstehen, dass Sie zurückkommen werden, wenn Sie gehen, was in den schwierigen Phasen der Trennungsangst ein Trost sein kann.